Mit einem großen Abenteuer fing alles an: Auf der „Expedition Welt“ reisten wir – Matti, Jan und Tim, drei Studenten der Wirtschaftswissenschaften – 2006 für acht Monate nach Lateinamerika, Afrika und Asien und besuchten 40 „Social Entrepeneurs“ in 25 Schwellen- und Entwicklungsländern. Per Internet und Videokonferenz konnten sich 25 Schulklassen aus ganz Deutschland daran beteiligen. So konnten die Schüler erfahren und miterleben, dass es Menschen gibt, die sich mit nachhaltigen Projekten für die Lösung gesellschaftlicher Probleme einsetzen.
Zurück in Deutschland wurde aus unseren Erfahrungen ein Buch: Wir haben es geschrieben, um Euch anzuregen, selbst loszufahren, selbst etwas zu tun: Mit den eigenen Augen zu sehen und zu fragen, ob wir so weitermachen können wie bisher.
Doch auch wir sind nicht einfach in den Alltag zurückgekehrt: Ich, Matti, gründete die Stiftung „Welt:Klasse“. Die Stiftung Welt:Klasse ermöglicht Jugendlichen aus Deutschland mehrwöchige Lernerfahrungen in Schwellen- und Entwicklungsländern unter Einbindung ihrer gesamten Schulklasse. Im Schuljahr 2007/2008 startete das Projekt an zwei deutschen Schulen. Bisher waren bereits 6 Schülerteams in China und Thailand unterwegs. In kleinen Gruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler dort zusammen mit Jugendlichen aus der lokalen Bevölkerung an Umwelt- oder Sozialprojekten. So erfahren sie hautnah die Bedeutung kultureller Unterschiede und globaler Zusammenhänge und entwickeln die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Per Video und Internet berichten die Jugendlichen ihren Schulklassen in Deutschland von ihren Erfahrungen, das Projekt wird außerdem im Unterricht vor- und nachbereitet.
Im nächsten Schuljahr soll das Projekt auf weitere Schulen und Zielorte ausgeweitet werden.
http://www.stiftung-weltklasse.de/
http://www.expedition-welt.de


Kommentare
Euch würde ich am liebsten
Euch würde ich am liebsten knuddeln kommen!
Ihr macht mir Mut, dran zu bleiben!
Ich will in Berlin eine "DenkBAR schlicht(en)" eröffnen und "lebe" seit wir die steinerne Mauer in der Stad gegen blecherne Mauern in so manchen Hirnen tauschten, vom Sozialhilfesatz, der mir ja nun seit Jahren hartzlich gerne heruntergereicht wird.
Ich stell mich allerdings nicht nach unten. Ich habe eben das getan, was auf der "Straße herumlag," saufende Kinder übergeben - mehr ist bei unseren Politikern nicht erwünscht - , vernachlässigte Kinder zum Spielen und Essen eingeladen, Hirne angeschubst.
Nun suche ich Verbündete für finanzielle Hilfe für die "Denkbar schlicht(en)".
Herzliche Grüße euch
Berthild Lorenz