Berlin leidet unter gravierenden strukturellen Problemen wie der Zersiedlung sowie schrumpfenden Bevölkerungs- und Wirtschaftszahlen. Daher kommt es darauf an, kurzfristig nach Alternativen für den Umgang mit städtischen Brachen zu suchen. Langfristig gesehen geht es jedoch um eine Kultur der nachhaltigen Stadtentwicklung: Um Partizipation und Kommunikation, um Gerechtigkeit und Ästhetik, um Ökologie, schließlich um Lebensqualität in der Stadt.
Gerade in Berlin leben Menschen, die mit alternativen Nutzungen der Freiräume die Stadt zu einer Hauptstadt der Möglichkeiten gemacht haben. Die Erfahrungen dieser vereinzelten kreativen Stadtakteure will experimentcity zu einem stadtweiten Programm machen!
Dies hat sich experimentcity vorgenommen: Dank der Bündelung von Aktivisten, Künstlern und Kreativen sowie Akteuren aus Verwaltung und Wirtschaft und der Erarbeitung gemeinsamer Strategien den Umgang mit urbanen Problematiken aus einem starren „top-down“ Handeln in einen partizipativen Prozess zu verwandeln.
Durch wirksame Öffentlichkeitsarbeit und Events, wie Projektmessen, Workshops, Ausstellungen und Diskussionsrunden mit städtischen Akteuren löst experimentcity Diskussionen zum Thema „Zukunftsfähige Stadt“ aus.
Höhepunkt der experimentcity Aktivitäten sind die jährlich stattfindenden EXPERIMENTDAYS. Unter der Überschrift Wohn.Stadtteil.Kreativ.Kultur werden sich am 11. und 12. Oktober 2008 100 Wohnprojekte, Baugemeinschaften, Architekten, Stadtplaner, Agenturen, Netzwerke, Stadtteilinitiativen, Kunst- und Kulturprojekte, Freiraumaktivisten und Stadtteilmanager aus dem Wedding, Berlin und darüber hinaus präsentieren.
Weitere informationen zu experimentcity und den EXPERIMENTDAYS 08: www.WOHNPORTAL-berlin.de
experimentcity wird koordiniert von id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit, Berlin.