Schülerwettbewerb "Mobil fürs Klima"
Die Klimaschutzziele Hamburgs sind nur zu erreichen, wenn auch unsere alltägliche Mobilität neu gedacht und praktiziert wird. Der Anteil des Verkehrs an den klimarelevanten CO2-Emissionen beträgt aktuell etwa 25%. Durch eine Verlagerung des Verkehrs auf den Umweltverbund (Zu-Fuss, Fahrrad, ÖV/ÖPNV) könnten beträchtliche Minderungspotentiale ausgeschöpft werden. Die Ökobilanz der Verkehrsmittel ist eindeutig: So verursacht ein PKW im Vergleich zu Bus und Bahn etwa 3-4 mal so viel CO2-Emissionen/Pkm.
Verfestigte Muster des Mobilitätsverhaltens müssen durchbrochen werden, je früher desto besser. In diesem Zusammenhang ist der Schulverkehr von Bedeutung: Die Frage ist, ob nicht auch hier zumutbare Alternativen zu "Mama-Taxi" und exzessiver Autonutzung durch Lehrer und Schüler denkbar und praktikabel sind.
Weitere Infos auf unserer interaktiven Website:
http://www.hvv-mobility.com
Kommentare
Ökoenergie-Zuschlag für HVV-Fahrkarten
Schön, dass der Hamburger Verkehrsverbund bei seinen jüngsten Kunden, den Schülern Werbung macht. Auch gut, dass er die Kinder in Umweltschutzerziehung unterstützt.
Was ich mir vom HHV schon lange wünsche, ist ein Ökoenergie-Zuschlag für HVV-Fahrkarten, damit Regenerativenergien, anteilig meiner Energiekosten, verbraucht werden.
Konkret: Ökostrom nach den mindestens so strengen Regeln der Greenpeace energy eG für U- und S-Bahn, Betrieb von Bahnhöfen, Werkstätten, Verwaltungen Betriebsanzeigen und Fahrkartenautomaten.
Der HVV in Hamburg mag auf Hauptverkehrsachsen mit hoher Taktrate bitte endlich wieder Straßenbahnen einführen, ohne Wasserstoff, ohne Diesel aber mit Regenerativstrom aus neu gebauten Kraftwerken.
Gruß, Stephan Schildberg,
ecologee.net