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Kunden-Photovoltaikanlagen

Autor: Juergen Specht
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Status: archiviert

Seit einiger Zeit gibt es ja schon auf kommunaler Ebene Bürgersolaranlagen. Betrachtet man die Situation bzgl. Dächern von Autohäusern, Discountern, Möbelhäusern usw., so läßt sich sagen, dass riesige ungenutzte Dachflächen
existieren bzw. entstehen. Meine Idee ist, diese Dachflächen von Seiten der Eigentümer für Photovoltaikanlagen zur Verfügung zu stellen. Dabei denke ich an Anteile von je 500,- Euro für ein Solarmodul, die die Kunden der jeweiligen Firmen erwerben können. Vorteile/Begründung: CO2-Einsparung; EEG-Vergütungen für die Kunden; größere Kundenbindung für die Firmen; Förderung des dringend notwendigen Umweltengagements großer Firmen, z.B. Wasserstoffautos sind nur sinnvoll, wenn die Wasserstofferzeugung über regenerative Energien läuft.

missAdmins Projekt auf Mission Sustainability

Kommentare

Finde ich eine sehr gute

Finde ich eine sehr gute Idee. Die Kunden sollten animiert werden bzw. es sollte zum erklärten Ziel und Standard werden, dass jeder Bürger zumindest so viele Anteile an nachhaltiger Stromerzeugung erwirbt besitzt, wie seinem eigenen Stromverbrauch entspricht. Das wären für einen durchschnittlichen Haushalt mit 3.500 kWh im Jahr ca.25 m2 Panele. Das kostet ca. 15.000 euro samt Wechselrichter, sieht zwar teuer aus, aber ist nachhaltig, rentiert sich längerfristig und motiviert vor allem zu den raffiniertesten Stromsparmassnahmen im eigenen Haushalt. Wir sind, seit wir eine eigene Photovoltaik haben und durch das neue Bewußtsein auf Energiesparmaßnahmen umstellten, von 4.500 kWh auf 2.300 heruntergekommen.

Dr. Klaus Renoldner und Familie, Österreich
reno [at] wvnet [dot] at