16 Vorschulkinder waren in der Villa Donnersmarck zu Gast, um Mundmalen auszuprobieren, angeleitet durch den bekannten Mundmaler Thomas Kahlau. Der aufgrund einer Lähmung der vier Extremitäten im Rollstuhl sitzende Künstler demonstrierte unter den neugierigen Blicken seine Mundmaltechnik. Welche enorme Herausforderung das ist, erfuhren die Kinder, als sie anschließend selbst ohne Hinzunahme der Hände malen durften: http://www.fdst.de/aktuellesundpresse/aktuell/2008/mundmalenmitschuelern/
„Die Kinder nehmen ein anderes Verständnis mit nach Hause. Sie sehen jemanden, der anders ist, haben aber in diesem Alter noch keine Barrieren aufgebaut. Solche Aktionen werden sehr gut angenommen“, erklärt Kahlau. Die sehr direkten Fragen zu seiner Person und seiner Alltagsbewältigung beantwortet er offen, souverän und sympathisch. Mit „Schulen in der Villa“ wird ein Beitrag zu einem besseren Verständnis zwischen Menschen mit und ohne Behinderung geleistet. Durch die vorurteilsfreie Konfrontation mit Behinderung verstehen die Kinder besser die Vielfalt von menschlichem Dasein und lernen sich letztlich selbst besser kennen. www.mundmaler.de/


Kommentare
Klasse Aktion!
Juhuu erstes Kommentar!
Ich wollte nur mal sagen das ich bei der ganzen Aktion dabei war und mir das anschauen durfte und konnte,was sich wirklich sehr gelohnt hatte.
Man sah wie die Kinder Spaß daran hatten zu sehen wie ein "anderer" Mensch,trotzdem er eine Behinderung hat genauso malen oder zeichnen kann,auch ohne seine Arme oder Hände zu benutzen.
Ich selbst staunte am Anfang auch nicht schlecht als ich sah wie er anfing zu zeichnen und ich begann zu überlegen,ob das genauso aussieht wie das "normale" Menschen können. Und tatsächlich am Ende sah es genauso aus wie es andere Künstler auch malen.
In allem finde ich diese Aktion klasse und würde auch noch andere solcher Aktionen begrüßen!
Liebe Grüße Lina