Das größte Hindernis auf dem Weg in eine nachhaltige Gesellschaft ist die Wirtschaftswissenschaft. In der hauptsächlich gelehrten Theorie - der Neoklassik - wird die Natur als Ressource und Senke betrachtet, Umweltschäden sind "externe Effekte", der Markt kann sie NICHT wahrnehmen. Ebenso die Menschen, vor allem die sozial-weiblichen Aspekte von Arbeit, schlagen sich nicht im Marktdenken nieder und werden entsprechend (genau wie die natürlichen Grundlagen) zerstört.
Ich möchte Vorträge halten, die auf die Scheuklappen der Wirtschaftswissenschaft hinweisen. Ich möchte einen Verein gründen, dessen Ziel es ist, die autistische Volkswirtschaftslehre zu verändern und einer pluralen Ausbildung von ÖkonomInnen Platz zu machen.
Kommentare
äähhhh...
Da steig ich nicht durch. Was meist Du denn damit genau?
Danke! Ein Verwirrter
Wirtschaftswissenschaft
Hi,
Dein Beitrag ist schon 'ne Weile her. Aber macht ja nicht's. Wollte Dir sagen, dass ich den Ansatz sehr gut finde! Ich denke auch, dort liegt der Hund begraben: Die Menschen lernen in ihrer Ausbildung und an der Uni nicht's bzw. wenig über Nachhaltigkeit, stattdessen aber alles, wie man das Meiste aus allem herausholen kann...
Im Prinzip dürfte es die klassischen Studiengänge nicht mehr geben, kein BWLer sollte an biologischen und Nachhaltigkeitsseminaren vorbeikommen. Aber wie soll man das durchsetzen. Das ist echt David gegen Goliath... Die Welt tickt leider anders. Dort gibt es welche, die machen kaputt und verdienen Geld dabei. Und dann gibt es welche, die räumen auf, schützen und müssen dafür Geld aufwenden.
Aber ich will Dich/euch nicht frustrieren mit meinen Gedanken. Eine super Organisation ist die ASHOKA! Sie unterstützt Unternehmer, die von Anfang an auch auf Nachhaltigkeit achten und keine "verbrannte Erde", die hinterher von anderen wieder saniert werden muss, hinterlassen wollen.
Wie läuft's mit der Vereinsgründung?
Viele Grüße,
Sarah
Gründen oder unterstützen
Ja sage es uns allen. Es gibt , wie meine Vorkommentatorin schon hinwies bereits Initiativen, welche das Thema angehen. neben ASHOKA bemüht sich die www.inwo.de sich seit Jahren um Aufklärung und es wäre wünschenswert Kräfte unsere zu bündeln als zu zerstreuen. So viele von uns sind es nämlich nicht die sich für diese Ideen einer fehlgeleiteten Wirtschaftsethik engagieren.
Gruß, Stephan Schildberg,
ecologee.net