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#87 "ReeWie e.V." - Wir machen weiter!

„ReeWie e.V.“ ist eine gemeinsame Initiative von Senioren und Jugendlichen aus Eidelstedt-Ost, die zusammen einen Verein für Nachbarschaftsaktivitäten gründen möchte. Eidelstedt-Ost wurde 2006 in das Programm „Aktive Stadtteilentwicklung“ aufgenommen. So entstand z.B. das „Mütterfrühstück“, ein Seniorentreff, Hausaufgabenhilfe oder Breakdance für Jugendliche. Der Anteil der 12-18jährigen und der über 65jährigen ist in Eidelstedt-Ost ist im Vergleich zum Hamburger Durchschnitt überproportional hoch. Entsprechend sind es überwiegend die Senioren und Jugendlichen im Quartier, die in den letzten Jahren die Entwicklung des Viertels maßgeblich gestaltet haben, mit der Erfahrung der Älteren und der Energie der Jüngeren, wachsendem Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung. Das Programm und damit die Finanzierung der Angebote läuft 2010 aus. Um die bisher erreichten Entwicklungen zu erhalten, haben Jugendliche und Senioren gemeinsam die Initiative zur Gründung eines Quartiersvereins ergriffen.

ReeWie e.V.s Projekt auf Mission SustainabilityReeWie e.V.s Projekt auf Mission SustainabilityReeWie e.V.s Projekt auf Mission Sustainability

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Jugendarbeit vor dem Aus

Zur Zeit trainieren die Jugendlichen in einer leerstehenden Kneipe, vorläufig finanziert über Gelder aus dem Programm. Darüber hinaus gibt es keinerlei öffentlich betreute Aufenthaltsorte oder Beschäftigungsmöglichkeiten für Jugendliche. Öffentliche Mittel oder personelle Ressourcen für Jugendarbeit im Quartier gibt es nicht, auch keine Betreuung von Angeboten durch Mitarbeiter anderer Einrichtungen. Im Rahmen des durch die Initiative „Anstiften! 50 Impulse für Hamburg“ der Körberstiftung ausgezeichneten Projekts „Help Yourself“ (s. Bericht Eidelstedter Anzeiger) lernen die Jugendlichen innerhalb eines Jahres, wie sie selbständig Projekte initiieren und organisieren können und wo sie Hilfe und finanzielle Unterstützung bekommen. Ohne Organisationsstruktur und ohne einen Träger sind die Jugendlichen aber nicht imstande, eigene Aktionen zu finanzieren. Die Senioren dagegen sind Aktive „der ersten Stunde“ im Quartiersentwicklungsprozess und haben durch die Mitarbeit im „Quartiersbeirat“ mittlerweile einige Erfahrung im Stellen von Anträgen und im Umgang mit Behördenvertretern und Kommunalpolitikern - mit einem gewissen Talent für Netzwerkarbeit und Sammeln von Spenden. Die Initiative ist daher die einzige Chance, die Jugendarbeit im Quartier zu erhalten.

Jugendarbeit vor dem Aus

Zur Zeit trainieren die Jugendlichen in einer leerstehenden Kneipe, vorläufig finanziert über Gelder aus dem Programm. Darüber hinaus gibt es keinerlei öffentlich betreute Aufenthaltsorte oder Beschäftigungsmöglichkeiten für Jugendliche. Öffentliche Mittel oder personelle Ressourcen für Jugendarbeit im Quartier gibt es nicht, auch keine Betreuung von Angeboten durch Mitarbeiter anderer Einrichtungen. Im Rahmen des durch die Initiative „Anstiften! 50 Impulse für Hamburg“ der Körberstiftung ausgezeichneten Projekts „Help Yourself“ (s. Bericht Eidelstedter Anzeiger) lernen die Jugendlichen innerhalb eines Jahres, wie sie selbständig Projekte initiieren und organisieren können und wo sie Hilfe und finanzielle Unterstützung bekommen. Ohne Organisationsstruktur und ohne einen Träger sind die Jugendlichen aber nicht imstande, eigene Aktionen zu finanzieren. Die Senioren dagegen sind Aktive „der ersten Stunde“ im Quartiersentwicklungsprozess und haben durch die Mitarbeit im „Quartiersbeirat“ mittlerweile einige Erfahrung im Stellen von Anträgen und im Umgang mit Behördenvertretern und Kommunalpolitikern - mit einem gewissen Talent für Netzwerkarbeit und Sammeln von Spenden. Die Initiative ist daher die einzige Chance, die Jugendarbeit im Quartier zu erhalten.